Samstag, 27. Juli 2013

5 Wochen durch Argentinien, Bolivien und Peru

Nachdem ich schon einen Monat im Februar in Patagonien unterwegs war, hatte ich das Glück, durch meine samstäglichen „Überstunden“ noch einmal 5 Wochen Ferien anzusparen, um auch den Norden von Argentinien und Bolivien und Peru kennenzulernen. In Sachen Ferienzeit hab ich da mit meiner Dienststelle das große Los gezogen, da sich die anderen Freiwilligen auf oft nur 4 Wochen beschränken muss oder sie sich nicht aussuchen können, wann und wie sie die Ferien nehmen.
Für mich ging es also den Samstagabend (15.06.) los. Ich sollte durch, wenn man es genau nimmt, 5 Länder kommen, ca. 8700km unterwegs sein. Dabei 8 Nächte in Bussen und Bahnen schlafen, in denen ich insgesamt 165 Stunden verbringen würde und in den restlichen 28 Nächten in über 20 Betten schlafen.
Die erste Station waren die Iguazufälle, für die ich einen ziemlich Umweg in Kauf genommen hab, aber irgendwie kommt man nicht um sie herum, wenn man schonmal hier ist. Genau wie die Niagarafälle, liegen sie genau auf der Grenze von zwei Staaten, in diesem Fall Brasilien und Argentinien, sodass man normalerweise einen Tag den relativen kleinen Teil auf der brasilianischen Seite besucht, wo man eher den Panoramablick hat und den anderen Tag die argentinische Seite besucht, wo man nah an die einzelnen Fälle herankommt.
Ich habe das Ganze noch mit dem Itaipu-Staudamm kombiniert, der auf der brasilianischen Seite nochmal 10km entfernt liegt und nach dem chinesischen Dreischluchtenstaudamm das zweitgrößte Kraftwerk in Sachen installierter Leistung, aber das am meisten Energie produzierende der Welt ist. Insgesamt bringt er es auf 95 Terawattstunden Jahresproduktion (Zum Vergleich lieferte Isar 2 im Jahr 2006, als Kernreaktor mit der höchsten Jahresproduktion weltweit, 12,40 Terawattstunden). Dafür ist aber dort, wo vorher der Parana entlang geflossen ist und sich Wasserfälle der Größe der Iguazufälle befanden, ein Stausee entstanden, der eine fast drei Mal größere Oberfläche hat als der Bodensee. Genau durch die Mitte des Damms geht dort eine gelbe Linie, welche die Grenze von Brasilien und Paraguay markiert und genau beidseitig der Grenze liegt der Hauptkontrollraum, in dem immer 6 Brasilianer und 6 Paraguayer arbeiten müssen und der Schichtführer alle 6 Stunden zwischen einem brasilianischen und einem paraguayischen wechselt.
Neben mehreren Betonfabriken, die nur für den Bau des Dammes am Ufer gebaut wurden, standen dort während der Bauphase noch 2 Eisfabriken, die stündlich je 80 Tonnen Eis herstellen konnten, nur damit der Beton nicht zu schnell trocknete und so Risse entstünden. Damit wird dann aber auch 75% des Energiebedarfs von Paraguay und ich meine um die 20% des Energiebedarfs von Brasilien abgedeckt.
Die Provinz von Argentinien, welche an die Iguazufälle grenzt, Misiones, ist übrigens ganz interessant, da die Erde dort komplett rot ist und man plötzlich merkt, wie die Farbe der Erde durch den Staub auch die Farbe von Straßen, Autos und Gebäuden beeinflusst, die dort alle einen leichten Rotton haben.
Danach ging es einmal quer durch den Norden von Argentinien nach San Miguel de Tucuman, wo ein Mitfreiwilliger, mit dem ich von dort aus unterwegs war, Verwandte hat, bei denen wir wohnen konnte.
Hier bin ich zum ersten Mal, in eines der geschlossenen Reichenviertel, für die Argentinien bekannt ist, hereingekommen. Alle sind mit Golfplatz, Schwimmbad (auch wenn jeder natürlich auch sein eigenes hat) und einem hohen Zaun und Sicherheitsdiensten ausgestattet, sodass man der etwas anderen Realität Argentiniens entfliehen kann. Diese Familie hatte sich entschlossen dort hin zu ziehen, nachdem in ihrem ehemaligen Viertel mehrere ernste Gewaltdelikte, bis hin zu Mord, passiert sind. Irgendwie kann man bei dieser Argumentation schon verstehen, warum jemand in der Lage sein will, seine minderjährigen Kindern draußen spielen zu lassen, ohne ständig Angst zu haben. Andererseits entwickeln sich so Parallelgesellschaften, in denen oft Ängste vor den Situationen in den Städten herrschen, die ziemlich abgehoben sind.
Über die östlich von Tucuman gelegenen Seitentäler, wo wir langsam auf 3000 Meter kamen, ging es bis zur Quebrada de Humahuaca (Schlucht von Humahuaca), welche 200km vor der Grenze zu Bolivien liegt und, wie auf den Bildern zu sehen, Berge in den unterschiedlichsten Farben hat. Dort sieht es dann schon ziemlich nach Bolivien aus, mit der kargen Hochebene und den traditionell gekleideten Frauen, von welchen man nie genau sagen kann, ob sie nun 20 vielleicht doch 60 Jahre alt sind. Fast alle Menschen dort sind indigener Abstammung, weswegen man als großer, blonder Mensch immer ziemlich herausstach.
Ich hatte mir vorher überlegt, wie ich es am besten mit der Höhe machen konnte, da viele Menschen ab 2500m über Meeresspiegel mit der Höhenkrankheit zu kämpfen haben und gerade vor Reisen in das auf knappen 4000 Meter gelegene La Paz eine kleine Eingewöhnung ganz gut ist. Wir waren hier also immer auf 2500 bis 3000 Metern unterwegs, sodass das Blut schon rote Blutkörperchen produzieren konnte und man so in La Paz nicht die ersten Tage mit Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit verbringen musste.
La Paz war dann auch das nächste Ziel, wobei man erstmal von der Grenzstadt La Quiaca, über eine Brücke, nach Villazon in Bolivien laufen musste und dort einen neuen Bus nehmen musste. Nachdem man aber in Argentinien immer über 100€ für eine 20Stunden Busfahrt zahlt, hat man sie dort schon für 5€ bekommen. Man merkte also sofort, dass man im strukturschwachen und viel ärmeren Bolivien war. Außerdem wurde mir in einem großen Restaurant in Villazon auf meine Frage nach der Karte etwas verwirrt erklärt, das es nur ein Gericht gäbe. Etwas, was in den meisten Restaurants dort so gehandhabt wird.
Die Nacht im Bus war dann auch etwas anders als gewohnt. Von Argentinien war ich gewohnt, dass Busse eher überheizt werden und man deshalb möglichst wenig Kleidung im Handgepäck mitnimmt und den Rest unten im Bus verstaut. Leider ein fataler Fehler in Bolivien wo man Busse nicht heizt und wo es auf den 4000m auf denen ich unterwegs war, tagsüber warm, nachts aber unter Null wurde. Ich bin also mitten in der Nacht halb erfroren aufgewacht und hatte leider mit meinem T-Shirt und Pulli schon alles an, was in erreichbarer Nähe war. Zum Glück ist meine bolivianische Sitznachbarin kurze Zeit später aufgewacht und hat mich an ihrer Decke teilhaben lassen, die alle im Bus bis auf mich dabei hatten. Ab hier war ich auch wieder alleine unterwegs, da mein Mitfreiwilliger nur 2 Wochen Ferien hatte.
La Paz selber beeindruckt erst einmal dadurch, das es in einer Art Canyon liegt, und man so immer die dicht besiedelten Kanten des selbigen rundherum sieht. Außerdem sind die Straßen ein einziger Markt, wo je nach Straße verschiedenste Produkte verkauft werden. Dabei hat aber z.B. von den Fleischern nicht einer eine Kühleinrichtung, sodass man eben auf der Straße immer aufpassen muss, was man kauft. In meinem Hostel lag dann auch die Hälfte der Gäste aufgrund der Höhe oder wegen des schlechten Essens ziemlich elend im Bett. Mich hat zum Glück beides verschont.
In direkter Nähe von La Paz ging es dann mit dem Fahrrad den Camino de la Muerte runter, der auf dem Fahrrad nicht so tödlich ist, wie es sein Name verspricht, wo vor dem Bau der neuen Straße aber pro Monat durchschnittlich zwei Autos über die Kante gefallen sind, was bei bis zu 600m Tiefe nicht besonders gesund ist. Auf dem Fahrrad war aber eigentlich fast interessanter, dass man von 4800 Metern in Felsen und Schnee bis auf 1200 Meter heruntergefahren ist, wo es schon ziemlich nach Dschungel aussah. Sich dazu dann noch fast 70 Kilometer rollen zu lassen kommt natürlich auch nicht schlecht;-)
Über den Titikakasee, der in 3800 Metern Höhe wunderschön von Bergen umgeben liegt, ging es dann nach Cusco in Peru. Dort ging es dann aber erstmal nur schnell darum, mit einem der dortigen Reiseanbieter die Tour entlang des Salkantaytrails zu organisieren, der in 5 Tagen nach Machu Picchu führt und nicht so übertrieben teuer ist, wie der Incatrail. Auf dem Wanderweg ging es mit unserer ziemlich internationalen Gruppe erstmal in 2 Tagen bis auf 4600 Meter hoch und von dort wieder herunter und durch den Dschungel (oder Wolkenwald, wie man Dschungel auf dieser Höhe nennt) bis nach Machu Picchu. Dabei hat man dann schon deutlich gemerkt, dass man auf über 4000m lieber ganz langsam geht, um mit dem Atmen hinterher zu kommen. Man hat auf 3000m schon nur noch halb so viel Sauerstoff in der Luft, wie auf Meereshöhe, auf 4000 wird es dann also langsam wirklich wenig.
Von dem Dorf unterhalb von Machu Picchu ging es dann mit meiner Gruppe um 4 Uhr morgens los, sodass wir noch in totaler Dunkelheit um 5 am unteren Tor waren, welches um diese Uhrzeit öffnet und nach einer knappen Stunden Treppensteigen gegen 6 am Eingang zu den Ruinen waren, welche dann öffnen und man so den Sonnenaufgang von dort sehen konnte. Letztendlich ziemlich beeindruckend, was die Inkas dort erschaffen haben, aber viel zu touristisch, als dass man wirklich ein Bild davon bekommen konnte. Mit dem Trail zusammen war es dann auf jeden Fall ein Highlight der Reise, allein Machu Picchu hätte mich glaube ich wenig umgehauen.
Hier war ich am Nordpunkt der Reise angekommen und habe mich wieder nach La Paz, also Richtung Buenos Aires aufgemacht.
In La Paz hatte ich bei meinem ersten Aufenthalt einen Holländer getroffen, der mir ziemlich begeistert von einem 6000er nahe La Paz erzählt hat, auf den man ohne komplexe Kletterei, also auch als Laie steigen könne. Darum habe ich mich also gekümmert, was in den Ländern hier immer heißt, eine Reiseagentur nach der nächsten abzuklappern, um nach Preisen, der Ausrüstung usw. zu schauen. Die Infrastruktur ist hier noch nicht entwickelt genug, als dass man ausgeschilderte Wanderwege hätte. Egal was man macht, man braucht fast immer einen Führer. Einem kommt dabei natürlich ziemlich entgegen, dass die Preise in Bolivien ein Witz sind und man es sich so trotzdem leisten kann.
Wir sind also morgens mit allem Equipment (Dicke Hose, drei Lagen Jacken, dicke Wanderstiefel, Spikes, Kletterharnes, Seilen, Eispickeln, Helm usw. zum Berg und von dort wurde 2 Stunden zum Highcamp hoch gewandert, was schon ziemlich steil und alles verschneit war. Oben wurde dann den Nachmittag entspannt und viel gegessen und dann gegen 7 Uhr schlafen gelegt. Das Problem war allerdings, dass man einerseits nicht wirklich müde war und andererseits auf den mittlerweile 5200 Metern Höhe das Herz wie nach einem Sprint am schlagen war und man ähnlich schnell atmen musste, was einen ziemlich am Einschlafen gehindert hat.
Um 0:30 wurde dann nach wenig Schlaf aufgewacht und das Equipment angezogen und los ging es mit Kopflampen und immer zwei Personen pro Guide und mit Seilen verbunden, sodass keiner abstürzen konnte. Ich hatte Glück und zwar waren wir von meiner Agentur zu dritt, sodass ich den Guide für mich alleine hatte und mein Tempo machen konnte. So ging es dann mit Eispickel in der Hand, mit dem man sich abstützen konnte und immer mal auch klettern musste 5 Stunden immer nach oben. Wegen der Dunkelheit hatte man zwar einen wunderschönen Sternenhimmel, konnte aber die Entfernungen und die Zeit überhaupt nicht einschätzen, sodass man sich nach nen paar Stunden irgendwann gefragt hat, ob man denn nochmal ankommen würde. Das ganze auf dieser riesigen Höhe, sodass man nur in Zeitlupe gelaufen ist, um mit dem Sauerstoff hin zu kommen und dann zum Teil steilste Schneefelder hoch, sodass man nur seitwärts laufen konnte. Nachdem man schon etwas zu zweifeln anfing war dann die Spitze in Sicht, letztendlich eine Täuschung, da es noch ewig hin war aber eine Motivation. Mein Führer hat mir nie wirklich gesagt, wie weit es noch sei. Er war Lastenträger am Aconcagua gewesen und ihm war glaube ich nicht so klar, wie es für Menschen ist, die nicht an diese Höhe gewöhnt sind.
Die letzten paar hundert Meter ging es dann auf einem fußbreiten Grat entlang, von dem es auf beiden Seiten fast senkrecht runter ging. Erschöpft wie man war und mittlerweile auf über 6000m war man etwas unsicher auf den Beinen, sodass ich die letzten Meter fast auf allen Vieren da hoch bin, da ich nicht das Gefühl hatte, mein kleiner Guide könnte mich mit dem Seil wirklich halten, falls ich abstürzen sollte.
Auf jeden Fall war ich dann mit meinem Guide gegen 6 Uhr als erster auf der Spitze. Die Sonne war gerade dabei aufzugehen und man sah in der Ferne die Lichter von La Paz. Als die Sonne da war, konnte man auf der einen Seite bis zum Titikakasee und auf der anderen Seite bis zum Dschungel gucken. War schon ziemlich unglaublich wie hoch man da war und wie weit man schauen konnte.
Während des ganzen Aufstiegs waren es aber an die -15 Grad, sodass einem bei jeder Pause die Füße abgefroren sind, weswegen man beim Aufstieg keine wirkliche Pause machen konnte und auch auf der Spitze nicht lange bleiben konnte. Es gab viele die sich erst später aufgemacht haben und somit die Hälfte des Aufstiegs in der Sonne gemacht haben und daher mit Pausen das ganze etwas entspannter angegangen sind, aber gut.
Der Abstieg war dann deutlich schneller, aber eben auch bis nach ganz unten und man konnte endlich sehen wo man eigentlich hergelaufen war auf dem Weg nach oben. Zum Teil über Gletscherspalten springend etc. Hatte vorher irgendwie gedacht, das ganze wäre eher so ein etwas anstrengender Spaziergang, aber hat sich dann doch etwas anspruchsvoller, aber dadurch auch viel genialer herausgestellt.
Nächste Station war Potosi, wo die ergiebigsten Silberminen der Welt in der Kolonialzeit dem Spanischen Königreich zu ziemlichen Reichtum verholfen haben, aber Schätzungen zu Folge auch um die 8 Millionen Menschen umgekommen sind. Heute wird dort immernoch ziemlich unverändert gearbeitet. Jeder der Lust hat kann also in den Berg gehen, sich einer Genossenschaft anschließen und in der ihm zugewiesenen Ecke machen was er will. Dynamit gibt es an jedem Kiosk, zusammen mit Hämmern, Bohrstangen und Alkohol.
Die Tour fing Sonntagmorgens um 9 Uhr damit an, dass unser Führer mit uns in einem dieser Kiosks Dynamit für eine Probesprengung, Kokablätter für die Arbeiter und 96%igen Alkohol gekauft hat. Daraufhin hat er uns erzählt, dass die Arbeiter diesen Alkohol am liebsten trinken und sich auch gleich ein Pinnchen gegeben. Wir dachten natürlich damit wäre es dann auch vorbei, aber er fuhr dann fort in dem er jedem von uns ein Pinnchen eingeschenkt hat was wir unter seiner Aufsicht leeren mussten. Ich hatte alles über 80 Prozent immer für Reinigungsmittel gehalten, aber am diesem frühen Sonntagmorgen wurden wir also eines besseren belehrt...
Die Mine selber war dann krass, ein bisschen mit Holz abgestützt, kilometerlange Schächte und dabei oft nur einen Meter hoch, sodass man kriechen durfte. An dem Sonntag war nicht viel los, aber ein Arbeiter, den wir getroffen haben hat uns erzählt, dass er mit seinen 13 und 15 jährigen Söhnen dort arbeitet und selber mit seinen 45 Jahren noch ungefähr 5 Jahre zu leben hätte, da kaum ein Minenarbeiter wegen Lungenschäden älter als 50 Jahre wird.
Zu guter Letzt wurde unser Dynamit präpariert, dessen Zündschnur aber statt nach den genormten 6 Minuten, schon nach 2 Minuten ziemlich kurz wurde, sodass wir schnell den Seitengang verlassen haben, bevor der ganze Stollen erbebt ist. Bei einem Berg, der seit 500 Jahren unkontrolliert durchlöchert wurde, würde ich nicht einfach unsinnige Ladungen Dynamit in die Luft jagen, aber das sah unser Guide anders.
Über Uyuni, wo eine 10.000km² große Salzwüste einen in endlosem Weiß stehen lässt und wo in den Hochebenen Flamingos leben und Geysiere ganze Landstriche in Nebel hüllen ging es dann zurück nach San Miguel de Tucuman, von wo aus der, aus den 50er zu stammen scheinende Zug mit ca. 30 Stundenkilometern durch die menschenleere Pampa in 30 Stunden zurück nach Buenos Aires gefahren ist. Vor den Fenstern waren bei dem Zug zentimeterdicke Plexiglasplatten installiert, deren Zweck sich dann bei der Durchfahrt von Armenviertel zeigte. Die Bewohner dort schmeißen und schießen mit ihren Zwillen (welche normal zur Taubenjagd benutzt werden), aus was für Gründen auch immer, Steine auf die Züge. Immer wieder krachte es also ziemlich, wenn mal wieder Einschläge zu vermelden waren. Von außen sah man dann, das selbst die Stahlteile der Züge große Macken hatten, zum Teil müssen die also ziemliche Brocken auf die Züge werfen.
Nach den bolivianischen Schotterstraßen, der Armut dort und dem Provisorium mit dem alle dort leben, hatte man aber trotzdem das Gefühl in Argentinien nach Europa zurückzukehren, was man sonst wahrlich nicht denken würde, aber Bolivien war doch nochmal deutlich anders.


Los gehts...

Die rote Erde von Misiones

Dreiländereck Argentinien, Brasilien (rechts) und Paraguay (links)

Itaipudamm, zweitgrößter Staudamm der Welt



Ganz interessanteVergleiche um die Dimensionen des Damm zu messen

Auf dem Damm



Grenze Paraguay-Brasilien, welche mitten durch den Hauptkontrollraum des Damms läuft

Iguazu Wasserfälle von der brasilianischen Seite










...und von der argentinischen Seite






Endlose Zuckerrohrfelder bei Tucuman

San Miguel de Tucuman

Hochebene nahe Tucuman

Kandelaberkakteen, man wisse dazu, dass die Dinger zwischen 1 und 3cm im Jahr wachsen, bei so einer Größe also nen beträchtliches Alter vorweisen können

Indigene Familie bei Kuhschlachten



Ohne Grillfeste (Asado) geht in Argentinien gar nichts


Ruinenstadt der Inkas - Quilmes



Man achte auf die Adresse, die nur per Strassenkilometer angegeben wird. Diese Straße führt von Patagonien bis nach Bolivien (auf ihr war ich schon im Februar 35Stunden im Bus unterwegs)

Wandern zur Hauptstraße

...zum Glück hat uns ein Auto die Hälfte hintendrauf mitgenommen




Bunte Berge in der Quebrada de Humahuaca










Und rauf gehts zum Andenpass

Konstantin (Mitfreiwilliger und Reisekumpan) und ich

Salzwüste Nr. 1

Bergeweise Salz

Hauptplatz La Paz


In Bolivien hab ich nicht einen Supermarkt gefunden, man geht auf den Markt, der sich durch alle Straßen zieht


Eine Spezialität: frische, saftige Cuy (Meerschweinchen)

Überall gibt es Kokablätter zu kaufen und alle Bolivianer haben eine dicke Backe, wodrin sie die Kokablätter kauen/aussaugen



Bergpanorama in La Paz

Start des Camino de la Muerte (Yungasstraße), von 4800 auf 1200 ü.NN auf dem Fahrrad









...man sollte vermeiden über die Straßenkante zu fahren



Sonnenuntergang am Titikakasee

Berge hinterm Titikakasee


Isla del Sol



Man beachte das Schwein am Strand



Die alte Inkahauptstadt Cusco


Wer hat Hunger auf Meerschweinchen?

Meine Salkantay-Trail-Gruppe bestehend aus Brasilianern, Amerikanern, Engländern, Portugiesen und mir)








Salkantaypass im Nebel




Nach langem Abstieg dann plötzlich im Dschungel



Avocados am Wegesrand gepflückt als Verpflegung



Der erste Blick auf Machu Picchu aus dem Tal


Machu Picchu





Eine Stunde Treppenstufen, um nach Machu Picchu zu gelangen


Zurück in La Paz

Bolivianische Straßenverhältnisse

Huayna Potosi (6088m)


Mit Eispickel, Schneespikes, Sicherungsseil und 4 Lagen Kleidung ausgerüstet gehts los







Nach erstem Tagesmarsch im Highcamp angekommen (5200m)



Vor Sonnenaufgang die Spitze erreicht. Atmen war hier schon ziemlich schwierig


Die Lichter von La Paz in der Ferne



Die letzten Meter zur Spitze






Potosi vor dem Silberberg

Silberverarbeitung mit simpelsten Maschinen

In solchen Gebäuden wird hier also aus Erz Silber gewonnen, ich hatte was anderes erwartet


Eingang in die Minen

Minenarbeiter


Der Teufel, der Gott der Minenarbeiter

unsere Ladung Dynamit (welches man hier am Kiosk kaufen kann), deren Zündschnur statt nach 6 Minuten schon nach 2 Minuten verbrannt war. In Bolivien hat man halt andere Zeiten

Potosi




Die 10.000km² große Salzwüste bei Uyuni









Lagunen mit Flamingos auf 4000m

Zwei Brasilianer, die ich auf den unterschiedlichsten Stationen der Reise immer wieder getroffen hab




Rote Lagune

Geysire...











Der Zug von Tucuman nach Retiro, 30 Stunden mit ca. 30km/h durch die Pampa


Völlig vermüllte Armenvorstädte


Morgens um 2 Uhr wieder en mi casita

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