Nachdem ich schon einen Monat im
Februar in Patagonien unterwegs war, hatte ich das Glück, durch
meine samstäglichen „Überstunden“ noch einmal 5 Wochen Ferien
anzusparen, um auch den Norden von Argentinien und Bolivien und Peru
kennenzulernen. In Sachen Ferienzeit hab ich da mit meiner
Dienststelle das große Los gezogen, da sich die anderen Freiwilligen
auf oft nur 4 Wochen beschränken muss oder sie sich nicht aussuchen
können, wann und wie sie die Ferien nehmen.
Für mich ging es also den Samstagabend
(15.06.) los. Ich sollte durch, wenn man es genau nimmt, 5 Länder
kommen, ca. 8700km unterwegs sein. Dabei 8 Nächte in Bussen und
Bahnen schlafen, in denen ich insgesamt 165 Stunden verbringen würde
und in den restlichen 28 Nächten in über 20 Betten schlafen.
Die erste Station waren die
Iguazufälle, für die ich einen ziemlich Umweg in Kauf genommen hab,
aber irgendwie kommt man nicht um sie herum, wenn man schonmal hier
ist. Genau wie die Niagarafälle, liegen sie genau auf der Grenze von
zwei Staaten, in diesem Fall Brasilien und Argentinien, sodass man
normalerweise einen Tag den relativen kleinen Teil auf der
brasilianischen Seite besucht, wo man eher den Panoramablick hat und
den anderen Tag die argentinische Seite besucht, wo man nah an die
einzelnen Fälle herankommt.
Ich habe das Ganze noch mit dem
Itaipu-Staudamm kombiniert, der auf der brasilianischen Seite nochmal
10km entfernt liegt und nach dem chinesischen Dreischluchtenstaudamm
das zweitgrößte Kraftwerk in Sachen installierter Leistung, aber
das am meisten Energie produzierende der Welt ist. Insgesamt bringt
er es auf 95 Terawattstunden Jahresproduktion (Zum Vergleich lieferte
Isar 2 im Jahr 2006, als Kernreaktor mit der höchsten
Jahresproduktion weltweit, 12,40 Terawattstunden). Dafür ist aber
dort, wo vorher der Parana entlang geflossen ist und sich Wasserfälle
der Größe der Iguazufälle befanden, ein Stausee entstanden, der
eine fast drei Mal größere Oberfläche hat als der Bodensee. Genau durch die Mitte des Damms geht dort eine gelbe Linie, welche die Grenze von Brasilien und Paraguay markiert und genau beidseitig der Grenze liegt der Hauptkontrollraum, in dem immer 6 Brasilianer und 6 Paraguayer arbeiten müssen und der Schichtführer alle 6 Stunden zwischen einem brasilianischen und einem paraguayischen wechselt.
Neben mehreren Betonfabriken, die nur
für den Bau des Dammes am Ufer gebaut wurden, standen dort während
der Bauphase noch 2 Eisfabriken, die stündlich je 80 Tonnen Eis
herstellen konnten, nur damit der Beton nicht zu schnell trocknete
und so Risse entstünden. Damit wird dann aber auch 75% des
Energiebedarfs von Paraguay und ich meine um die 20% des
Energiebedarfs von Brasilien abgedeckt.
Die Provinz von Argentinien, welche an
die Iguazufälle grenzt, Misiones, ist übrigens ganz interessant, da
die Erde dort komplett rot ist und man plötzlich merkt, wie die
Farbe der Erde durch den Staub auch die Farbe von Straßen, Autos und
Gebäuden beeinflusst, die dort alle einen leichten Rotton haben.
Danach ging es einmal quer durch den
Norden von Argentinien nach San Miguel de Tucuman, wo ein
Mitfreiwilliger, mit dem ich von dort aus unterwegs war, Verwandte
hat, bei denen wir wohnen konnte.
Hier bin ich zum ersten Mal, in eines
der geschlossenen Reichenviertel, für die Argentinien bekannt ist,
hereingekommen. Alle sind mit Golfplatz, Schwimmbad (auch wenn jeder
natürlich auch sein eigenes hat) und einem hohen Zaun und
Sicherheitsdiensten ausgestattet, sodass man der etwas anderen
Realität Argentiniens entfliehen kann. Diese Familie hatte sich
entschlossen dort hin zu ziehen, nachdem in ihrem ehemaligen Viertel
mehrere ernste Gewaltdelikte, bis hin zu Mord, passiert sind.
Irgendwie kann man bei dieser Argumentation schon verstehen, warum
jemand in der Lage sein will, seine minderjährigen Kindern draußen
spielen zu lassen, ohne ständig Angst zu haben. Andererseits
entwickeln sich so Parallelgesellschaften, in denen oft Ängste vor
den Situationen in den Städten herrschen, die ziemlich abgehoben
sind.
Über die östlich von Tucuman
gelegenen Seitentäler, wo wir langsam auf 3000 Meter kamen, ging es
bis zur Quebrada de Humahuaca (Schlucht von Humahuaca), welche 200km
vor der Grenze zu Bolivien liegt und, wie auf den Bildern zu sehen,
Berge in den unterschiedlichsten Farben hat. Dort sieht es dann schon
ziemlich nach Bolivien aus, mit der kargen Hochebene und den
traditionell gekleideten Frauen, von welchen man nie genau sagen
kann, ob sie nun 20 vielleicht doch 60 Jahre alt sind. Fast alle
Menschen dort sind indigener Abstammung, weswegen man als großer,
blonder Mensch immer ziemlich herausstach.
Ich hatte mir vorher überlegt, wie ich
es am besten mit der Höhe machen konnte, da viele Menschen ab 2500m
über Meeresspiegel mit der Höhenkrankheit zu kämpfen haben und
gerade vor Reisen in das auf knappen 4000 Meter gelegene La Paz eine
kleine Eingewöhnung ganz gut ist. Wir waren hier also immer auf 2500
bis 3000 Metern unterwegs, sodass das Blut schon rote Blutkörperchen
produzieren konnte und man so in La Paz nicht die ersten Tage mit
Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit verbringen musste.
La Paz war dann auch das nächste Ziel,
wobei man erstmal von der Grenzstadt La Quiaca, über eine Brücke,
nach Villazon in Bolivien laufen musste und dort einen neuen Bus
nehmen musste. Nachdem man aber in Argentinien immer über 100€ für
eine 20Stunden Busfahrt zahlt, hat man sie dort schon für 5€
bekommen. Man merkte also sofort, dass man im strukturschwachen und
viel ärmeren Bolivien war. Außerdem wurde mir in einem großen
Restaurant in Villazon auf meine Frage nach der Karte etwas verwirrt
erklärt, das es nur ein Gericht gäbe. Etwas, was in den meisten
Restaurants dort so gehandhabt wird.
Die Nacht im Bus war dann auch etwas
anders als gewohnt. Von Argentinien war ich gewohnt, dass Busse eher
überheizt werden und man deshalb möglichst wenig Kleidung im
Handgepäck mitnimmt und den Rest unten im Bus verstaut. Leider ein
fataler Fehler in Bolivien wo man Busse nicht heizt und wo es auf den
4000m auf denen ich unterwegs war, tagsüber warm, nachts aber unter
Null wurde. Ich bin also mitten in der Nacht halb erfroren aufgewacht
und hatte leider mit meinem T-Shirt und Pulli schon alles an, was in
erreichbarer Nähe war. Zum Glück ist meine bolivianische
Sitznachbarin kurze Zeit später aufgewacht und hat mich an ihrer
Decke teilhaben lassen, die alle im Bus bis auf mich dabei hatten. Ab
hier war ich auch wieder alleine unterwegs, da mein Mitfreiwilliger
nur 2 Wochen Ferien hatte.
La Paz selber beeindruckt erst einmal
dadurch, das es in einer Art Canyon liegt, und man so immer die dicht
besiedelten Kanten des selbigen rundherum sieht. Außerdem sind die
Straßen ein einziger Markt, wo je nach Straße verschiedenste
Produkte verkauft werden. Dabei hat aber z.B. von den Fleischern
nicht einer eine Kühleinrichtung, sodass man eben auf der Straße
immer aufpassen muss, was man kauft. In meinem Hostel lag dann auch
die Hälfte der Gäste aufgrund der Höhe oder wegen des schlechten
Essens ziemlich elend im Bett. Mich hat zum Glück beides verschont.
In direkter Nähe von La Paz ging es
dann mit dem Fahrrad den Camino de la Muerte runter, der auf dem
Fahrrad nicht so tödlich ist, wie es sein Name verspricht, wo vor
dem Bau der neuen Straße aber pro Monat durchschnittlich zwei Autos
über die Kante gefallen sind, was bei bis zu 600m Tiefe nicht
besonders gesund ist. Auf dem Fahrrad war aber eigentlich fast
interessanter, dass man von 4800 Metern in Felsen und Schnee bis auf
1200 Meter heruntergefahren ist, wo es schon ziemlich nach Dschungel
aussah. Sich dazu dann noch fast 70 Kilometer rollen zu lassen kommt
natürlich auch nicht schlecht;-)
Über den Titikakasee, der in 3800
Metern Höhe wunderschön von Bergen umgeben liegt, ging es dann nach
Cusco in Peru. Dort ging es dann aber erstmal nur schnell darum, mit
einem der dortigen Reiseanbieter die Tour entlang des Salkantaytrails
zu organisieren, der in 5 Tagen nach Machu Picchu führt und nicht so
übertrieben teuer ist, wie der Incatrail. Auf dem Wanderweg ging es
mit unserer ziemlich internationalen Gruppe erstmal in 2 Tagen bis
auf 4600 Meter hoch und von dort wieder herunter und durch den
Dschungel (oder Wolkenwald, wie man Dschungel auf dieser Höhe nennt)
bis nach Machu Picchu. Dabei hat man dann schon deutlich gemerkt,
dass man auf über 4000m lieber ganz langsam geht, um mit dem Atmen
hinterher zu kommen. Man hat auf 3000m schon nur noch halb so viel
Sauerstoff in der Luft, wie auf Meereshöhe, auf 4000 wird es dann
also langsam wirklich wenig.
Von dem Dorf unterhalb von Machu Picchu
ging es dann mit meiner Gruppe um 4 Uhr morgens los, sodass wir noch
in totaler Dunkelheit um 5 am unteren Tor waren, welches um diese
Uhrzeit öffnet und nach einer knappen Stunden Treppensteigen gegen 6
am Eingang zu den Ruinen waren, welche dann öffnen und man so den
Sonnenaufgang von dort sehen konnte. Letztendlich ziemlich
beeindruckend, was die Inkas dort erschaffen haben, aber viel zu
touristisch, als dass man wirklich ein Bild davon bekommen konnte.
Mit dem Trail zusammen war es dann auf jeden Fall ein Highlight der
Reise, allein Machu Picchu hätte mich glaube ich wenig umgehauen.
Hier war ich am Nordpunkt der Reise
angekommen und habe mich wieder nach La Paz, also Richtung Buenos
Aires aufgemacht.
In La Paz hatte ich bei meinem ersten
Aufenthalt einen Holländer getroffen, der mir ziemlich begeistert
von einem 6000er nahe La Paz erzählt hat, auf den man ohne komplexe
Kletterei, also auch als Laie steigen könne. Darum habe ich mich
also gekümmert, was in den Ländern hier immer heißt, eine
Reiseagentur nach der nächsten abzuklappern, um nach Preisen, der
Ausrüstung usw. zu schauen. Die Infrastruktur ist hier noch nicht
entwickelt genug, als dass man ausgeschilderte Wanderwege hätte.
Egal was man macht, man braucht fast immer einen Führer. Einem kommt
dabei natürlich ziemlich entgegen, dass die Preise in Bolivien ein
Witz sind und man es sich so trotzdem leisten kann.
Wir sind also morgens mit allem
Equipment (Dicke Hose, drei Lagen Jacken, dicke Wanderstiefel,
Spikes, Kletterharnes, Seilen, Eispickeln, Helm usw. zum Berg und von
dort wurde 2 Stunden zum Highcamp hoch gewandert, was schon ziemlich
steil und alles verschneit war. Oben wurde dann den Nachmittag
entspannt und viel gegessen und dann gegen 7 Uhr schlafen gelegt. Das
Problem war allerdings, dass man einerseits nicht wirklich müde war
und andererseits auf den mittlerweile 5200 Metern Höhe das Herz wie
nach einem Sprint am schlagen war und man ähnlich schnell atmen
musste, was einen ziemlich am Einschlafen gehindert hat.
Um 0:30 wurde dann nach wenig Schlaf
aufgewacht und das Equipment angezogen und los ging es mit Kopflampen
und immer zwei Personen pro Guide und mit Seilen verbunden, sodass
keiner abstürzen konnte. Ich hatte Glück und zwar waren wir von
meiner Agentur zu dritt, sodass ich den Guide für mich alleine hatte
und mein Tempo machen konnte. So ging es dann mit Eispickel in der
Hand, mit dem man sich abstützen konnte und immer mal auch klettern
musste 5 Stunden immer nach oben. Wegen der Dunkelheit hatte man zwar
einen wunderschönen Sternenhimmel, konnte aber die Entfernungen und
die Zeit überhaupt nicht einschätzen, sodass man sich nach nen paar
Stunden irgendwann gefragt hat, ob man denn nochmal ankommen würde.
Das ganze auf dieser riesigen Höhe, sodass man nur in Zeitlupe
gelaufen ist, um mit dem Sauerstoff hin zu kommen und dann zum Teil
steilste Schneefelder hoch, sodass man nur seitwärts laufen konnte.
Nachdem man schon etwas zu zweifeln anfing war dann die Spitze in
Sicht, letztendlich eine Täuschung, da es noch ewig hin war aber
eine Motivation. Mein Führer hat mir nie wirklich gesagt, wie weit
es noch sei. Er war Lastenträger am Aconcagua gewesen und ihm war
glaube ich nicht so klar, wie es für Menschen ist, die nicht an
diese Höhe gewöhnt sind.
Die letzten paar hundert Meter ging es
dann auf einem fußbreiten Grat entlang, von dem es auf beiden Seiten
fast senkrecht runter ging. Erschöpft wie man war und mittlerweile
auf über 6000m war man etwas unsicher auf den Beinen, sodass ich die
letzten Meter fast auf allen Vieren da hoch bin, da ich nicht das
Gefühl hatte, mein kleiner Guide könnte mich mit dem Seil wirklich
halten, falls ich abstürzen sollte.
Auf jeden Fall war ich dann mit meinem
Guide gegen 6 Uhr als erster auf der Spitze. Die Sonne war gerade
dabei aufzugehen und man sah in der Ferne die Lichter von La Paz. Als
die Sonne da war, konnte man auf der einen Seite bis zum Titikakasee
und auf der anderen Seite bis zum Dschungel gucken. War schon
ziemlich unglaublich wie hoch man da war und wie weit man schauen
konnte.
Während des ganzen Aufstiegs waren es
aber an die -15 Grad, sodass einem bei jeder Pause die Füße
abgefroren sind, weswegen man beim Aufstieg keine wirkliche Pause
machen konnte und auch auf der Spitze nicht lange bleiben konnte. Es
gab viele die sich erst später aufgemacht haben und somit die Hälfte
des Aufstiegs in der Sonne gemacht haben und daher mit Pausen das
ganze etwas entspannter angegangen sind, aber gut.
Der Abstieg war dann deutlich
schneller, aber eben auch bis nach ganz unten und man konnte endlich
sehen wo man eigentlich hergelaufen war auf dem Weg nach oben. Zum
Teil über Gletscherspalten springend etc. Hatte vorher irgendwie
gedacht, das ganze wäre eher so ein etwas anstrengender Spaziergang,
aber hat sich dann doch etwas anspruchsvoller, aber dadurch auch viel
genialer herausgestellt.
Nächste Station war Potosi, wo die
ergiebigsten Silberminen der Welt in der Kolonialzeit dem Spanischen
Königreich zu ziemlichen Reichtum verholfen haben, aber Schätzungen
zu Folge auch um die 8 Millionen Menschen umgekommen sind. Heute wird
dort immernoch ziemlich unverändert gearbeitet. Jeder der Lust hat
kann also in den Berg gehen, sich einer Genossenschaft anschließen
und in der ihm zugewiesenen Ecke machen was er will. Dynamit gibt es
an jedem Kiosk, zusammen mit Hämmern, Bohrstangen und Alkohol.
Die Tour fing Sonntagmorgens um 9 Uhr
damit an, dass unser Führer mit uns in einem dieser Kiosks Dynamit
für eine Probesprengung, Kokablätter für die Arbeiter und 96%igen
Alkohol gekauft hat. Daraufhin hat er uns erzählt, dass die Arbeiter
diesen Alkohol am liebsten trinken und sich auch gleich ein Pinnchen
gegeben. Wir dachten natürlich damit wäre es dann auch vorbei, aber
er fuhr dann fort in dem er jedem von uns ein Pinnchen eingeschenkt
hat was wir unter seiner Aufsicht leeren mussten. Ich hatte alles
über 80 Prozent immer für Reinigungsmittel gehalten, aber am diesem
frühen Sonntagmorgen wurden wir also eines besseren belehrt...
Die Mine selber war dann krass, ein
bisschen mit Holz abgestützt, kilometerlange Schächte und dabei oft
nur einen Meter hoch, sodass man kriechen durfte. An dem Sonntag war
nicht viel los, aber ein Arbeiter, den wir getroffen haben hat uns
erzählt, dass er mit seinen 13 und 15 jährigen Söhnen dort
arbeitet und selber mit seinen 45 Jahren noch ungefähr 5 Jahre zu
leben hätte, da kaum ein Minenarbeiter wegen Lungenschäden älter
als 50 Jahre wird.
Zu guter Letzt wurde unser Dynamit
präpariert, dessen Zündschnur aber statt nach den genormten 6
Minuten, schon nach 2 Minuten ziemlich kurz wurde, sodass wir schnell
den Seitengang verlassen haben, bevor der ganze Stollen erbebt ist.
Bei einem Berg, der seit 500 Jahren unkontrolliert durchlöchert
wurde, würde ich nicht einfach unsinnige Ladungen Dynamit in die
Luft jagen, aber das sah unser Guide anders.
Über Uyuni, wo eine 10.000km² große
Salzwüste einen in endlosem Weiß stehen lässt und wo in den
Hochebenen Flamingos leben und Geysiere ganze Landstriche in Nebel
hüllen ging es dann zurück nach San Miguel de Tucuman, von wo aus
der, aus den 50er zu stammen scheinende Zug mit ca. 30
Stundenkilometern durch die menschenleere Pampa in 30 Stunden zurück
nach Buenos Aires gefahren ist. Vor den Fenstern waren bei dem Zug
zentimeterdicke Plexiglasplatten installiert, deren Zweck sich dann
bei der Durchfahrt von Armenviertel zeigte. Die Bewohner dort
schmeißen und schießen mit ihren Zwillen (welche normal zur
Taubenjagd benutzt werden), aus was für Gründen auch immer, Steine
auf die Züge. Immer wieder krachte es also ziemlich, wenn mal wieder
Einschläge zu vermelden waren. Von außen sah man dann, das selbst
die Stahlteile der Züge große Macken hatten, zum Teil müssen die
also ziemliche Brocken auf die Züge werfen.
Nach den bolivianischen
Schotterstraßen, der Armut dort und dem Provisorium mit dem alle
dort leben, hatte man aber trotzdem das Gefühl in Argentinien nach
Europa zurückzukehren, was man sonst wahrlich nicht denken würde,
aber Bolivien war doch nochmal deutlich anders.
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| Los gehts... |
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| Die rote Erde von Misiones |
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| Dreiländereck Argentinien, Brasilien (rechts) und Paraguay (links) |
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| Itaipudamm, zweitgrößter Staudamm der Welt |
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| Ganz interessanteVergleiche um die Dimensionen des Damm zu messen |
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| Auf dem Damm |
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| Grenze Paraguay-Brasilien, welche mitten durch den Hauptkontrollraum des Damms läuft |
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| Iguazu Wasserfälle von der brasilianischen Seite |
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| ...und von der argentinischen Seite |
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| Endlose Zuckerrohrfelder bei Tucuman |
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| San Miguel de Tucuman |
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| Hochebene nahe Tucuman |
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| Kandelaberkakteen, man wisse dazu, dass die Dinger zwischen 1 und 3cm im Jahr wachsen, bei so einer Größe also nen beträchtliches Alter vorweisen können |
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| Indigene Familie bei Kuhschlachten |
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| Ohne Grillfeste (Asado) geht in Argentinien gar nichts |
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| Ruinenstadt der Inkas - Quilmes |
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| Man achte auf die Adresse, die nur per Strassenkilometer angegeben wird. Diese Straße führt von Patagonien bis nach Bolivien (auf ihr war ich schon im Februar 35Stunden im Bus unterwegs) |
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| Wandern zur Hauptstraße |
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| ...zum Glück hat uns ein Auto die Hälfte hintendrauf mitgenommen |
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| Bunte Berge in der Quebrada de Humahuaca |
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| Und rauf gehts zum Andenpass |
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| Konstantin (Mitfreiwilliger und Reisekumpan) und ich |
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| Salzwüste Nr. 1 |
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| Bergeweise Salz |
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| Hauptplatz La Paz |
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| In Bolivien hab ich nicht einen Supermarkt gefunden, man geht auf den Markt, der sich durch alle Straßen zieht |
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| Eine Spezialität: frische, saftige Cuy (Meerschweinchen) |
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| Überall gibt es Kokablätter zu kaufen und alle Bolivianer haben eine dicke Backe, wodrin sie die Kokablätter kauen/aussaugen |
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| Bergpanorama in La Paz |
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| Start des Camino de la Muerte (Yungasstraße), von 4800 auf 1200 ü.NN auf dem Fahrrad |
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| ...man sollte vermeiden über die Straßenkante zu fahren |
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| Sonnenuntergang am Titikakasee |
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| Berge hinterm Titikakasee |
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| Isla del Sol |
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| Man beachte das Schwein am Strand |
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| Die alte Inkahauptstadt Cusco |
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| Wer hat Hunger auf Meerschweinchen? |
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| Meine Salkantay-Trail-Gruppe bestehend aus Brasilianern, Amerikanern, Engländern, Portugiesen und mir) |
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| Salkantaypass im Nebel |
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| Nach langem Abstieg dann plötzlich im Dschungel |
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| Avocados am Wegesrand gepflückt als Verpflegung |
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| Der erste Blick auf Machu Picchu aus dem Tal |
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| Machu Picchu |
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| Eine Stunde Treppenstufen, um nach Machu Picchu zu gelangen |
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| Zurück in La Paz |
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| Bolivianische Straßenverhältnisse |
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| Huayna Potosi (6088m) |
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| Mit Eispickel, Schneespikes, Sicherungsseil und 4 Lagen Kleidung ausgerüstet gehts los |
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| Nach erstem Tagesmarsch im Highcamp angekommen (5200m) |
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| Vor Sonnenaufgang die Spitze erreicht. Atmen war hier schon ziemlich schwierig |
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| Die Lichter von La Paz in der Ferne |
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| Die letzten Meter zur Spitze |
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| Potosi vor dem Silberberg |
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| Silberverarbeitung mit simpelsten Maschinen |
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| In solchen Gebäuden wird hier also aus Erz Silber gewonnen, ich hatte was anderes erwartet |
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| Eingang in die Minen |
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| Minenarbeiter |
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| Der Teufel, der Gott der Minenarbeiter |
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| unsere Ladung Dynamit (welches man hier am Kiosk kaufen kann), deren Zündschnur statt nach 6 Minuten schon nach 2 Minuten verbrannt war. In Bolivien hat man halt andere Zeiten |
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| Potosi |
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| Die 10.000km² große Salzwüste bei Uyuni |
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| Lagunen mit Flamingos auf 4000m |
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| Zwei Brasilianer, die ich auf den unterschiedlichsten Stationen der Reise immer wieder getroffen hab |
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| Rote Lagune |
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| Geysire... |
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| Der Zug von Tucuman nach Retiro, 30 Stunden mit ca. 30km/h durch die Pampa |
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| Völlig vermüllte Armenvorstädte |
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| Morgens um 2 Uhr wieder en mi casita |
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